Ganzkörperbürstenmassage im hautpflegenden Molkebad

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bürstenmassage

Die klassische Bürstenmassage haben wir nun im Kneippianum wieder ganz neu entdeckt!

Wussten Sie schon, dass die Bürstenmassage den Stoffwechsel anregt, entschlackend, durchblutungsfördernd und abhärtend wirkt?

Die bereits zu Cleopatras Zeiten als Badezusatz geschätzte Milch wurde in Form von Molke auch in der Schönheitspflege wiederentdeckt. Durch ihre entschlackende Wirkung kann Molke bei Diäten und Fastenkuren unterstützend wirken, indem sie den Stoffwechsel der Haut anregt, das Gewebe entsäuert und die Ableitung von Schlackstoffen fördert.

Aufgrund dieser Wirkung wird Molke auch bei der Behandlung von Cellulite erfolgreich eingesetzt. Darüber hinaus wird die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt, der Säureschutzmantel wird regeneriert und die Haut wird optimal gepflegt.

Also einfach ausprobieren – unsere Gäste lieben diese Anwendung schon – Massagen im Kneippianum in Bad Wörishofen!

1 Kommentar zu Ganzkörperbürstenmassage im hautpflegenden Molkebad
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    Alexandra on 11. Februar 2014 at 13:08 Antworten

    Trockenmassagen sind in der Tat eine Wohltat für Haut, Bindegewebe und den Stoffwechsel (vor allem der Haut).
    Der Schutzmantel der Haut wird dadurch gefördert – nämlich die Lipidbarriere und die Ausleitung ebenfalls (im Volksmund gerne Entschlackung genannt). Eine Ausleitung erfolgt durch Ankurbeln des Hautstoffwechsels. Eine Ausscheidung über die Haut von „Schlackenstoffen“ besser Ablagerungen erfolgt beim Schwitzen über den „Energiedruck“. Bei Seifenwaschung (wie damals bei Kneipp) erfolgt es über den osmotischen Druck über den pH Wert. Dies heißt der pH Wert muß basisch sein (sow wie die Seife damals zu „Kneipp-Zeiten“). Medizinische Bäder für Ausleitungen sind sehr basisch (im Bereich 9,5-9,7 pH Wert) und unterstützen sehr stark die Eigenfunktion der Haut, die am besten außerhalb eines basischen Bades bei einem leicht basischen Wert nämlich bei 7,3 – 7,4 erfolgt.
    Den Säure-„Schutz“mantel gibt es allerdings nicht.
    Dies ist vielfach belegt: Fact ist das eine Haltbarmachung von Kosmetik und Cremes im sauren Bereich einfacher ist vor allem in Masssenproduktion mit künstlichen und güsntigen Rohstoffen.
    Es handelt sich bei Säuremessung auf der Haut schlicht um Ausleitung aus dem Körper (Schweiß) der als saurer Rückstand auf der Haut zurückbleibt. (Dr. Rumler 1972). Alfred Pischinger (1950er) wieß darauf hin, dass im Gewebe verbleibende Ablagerungen (Schlacken) nichts anderes sind als „neutralisierte Salze“, die wenn aus der Zellmatrix ausgelöst werden, wieder sauer sind.
    Also weiterhin schön mit den Bürsten massieren und raus mit den „sauren Ablagerungen“ – ein medizinisches basisches Bad wirkt da auch sehr förderlich und läßt sich sehr gut kombinieren.
    Zur Fastenzeit hilft das Bürsten auch gegen das „Frieren“…

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