Ketogene Ernährung

Mit Genuß essen, gesund und leistungsfähig bleiben

Hier finden Sie unser Angebot.

Nach dem Schlemmerurlaub in Frankreich oder Italien stellt mancher Reisende erstaunt fest, dass er im Urlaub an Gewicht abgenommen hat, obwohl er täglich sehr gut gegessen hat.

Unser Kurs knüpft an solche Erfahrungen an und verbindet diese mit neuen ernährungs­wissenschaftlichen und medizinischen Forschungsergebnissen.

Der Kurs hat drei vorrangige Ziele:

(1) die Wiederherstellung der Ketolysefähigkeit des Gehirns (dazu gleich mehr), um Heißhunger nach Süßem und anderen Zwischenmahlzeiten und Snacks zu verlieren.

(2) Sie sollen lernen, sich im Alltag ohne Gewissensbisse auf den eigenen Appetit verlassen zu können. Dazu werden Ihne  vielfältige Informationen zu schmackhafter Ernährung und Lebensmittelqualität geboten.

(3) genauso wichtig ist die Praxis: Sie werden eine schmackhafte kohlenhydratarme Ernährung erleben: d.h. viel Salat, Gemüse und Obst, gesunde Fette und Öle, ausreichend Fleisch, Fisch und Milchprodukte, leckeren Käse. Gespart wird an Kohlenhydraten, d.h. an Brot und Nudeln aus Weißmehl, Reis und Kartoffeln, und vor allem an Zucker.

Häufig wird das Fasten als erste Maßnahme gewählt, um Gewicht zu verlieren und be­gin­nende gesundheitliche Probleme wie z.B. Bluthochdruck und Diabetes Typ II anzugehen.

Das ist zwar sinnvoll, es fehlt aber das Einüben eines Weges, der im Alltag gangbar ist. Genau das ist Ziel unseres Kurses: wir zeigen in der Praxis, was gesundes und schmackhaftes Essen ausmacht und geben Anregungen für das Kochen zu Hause.

Gleichzeitig gehen wir ein Problem an, das für ein kontinuierlich ansteigendes Körpergewicht, besonders in Stressphasen, verantwortlich sein kann: die Verengung der Energie­versorgung des Gehirns auf nur einen Energieträger, die Blutglukose. Diese gewinnt der Körper aus Zucker und leicht verdaulichen Kohlenhydraten.

Ein alternativer Energieträger sind die sog. Ketonkörper, die unsere Leber aus Fettsäuren herstellt.

Das Gehirn kommt damit sogar besser zurecht als mit Glukose, da bei der Verbrennung der Ketonkörper weniger Sauerstoff benötigt wird. Zudem ist der Energievorrat, der in Fettzellen gespeichert ist, um ein Vielfaches höher als der Glukosevorrat in den Speicherzellen der Leber, der nur für ca. 12– 24 Stunden ausreicht.

Bei dauerhafter kohlenhydratreicher Kost geht die Fähigkeit zur Ketolyse zunächst verloren. Eine ausreichende Produktion von Ketonkörpern und der Enzyme, die für deren Nutzung im Gehirn notwendig sind, kann leicht wieder erreicht werden, wenn man sich eine gewisse Zeit ketogen (kohlenhydratarm, fettreich) ernährt oder fastet. Bei Gesunden reichen bereits ca. 7 –10 Tage!

Nutzen Sie diese Gelegenheit, in angenehmer Gesellschaft etwas für Ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu tun!

Hier finden Sie unser Angebot.

 

Für wen ist der Kurs besonders geeignet?

Einen beginnenden Energiemangel des Gehirns erkennt man u.a. an folgenden Symptomen: Heißhunger, Schwammiges Gefühl oder Wattegefühl im Kopf, Konzentrationsmangel, Verwirrtheit, Müdigkeitsgefühl, Starkes Gähnen, Kopfschmerzen, innere Unruhe.

Wenn Sie ca. 2 Stunden nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit (Weißmehlprodukte wie Brötchen, Weißbrot, Kuchen; Nudeln, Reis, Kartoffeln; zuckerhaltige Speisen und Getränke) erneut Hunger oder eines der oben genannten Symptome bekommen, ist dies ein Zeichen dafür, dass eine überschießende Insulinantwort zu einer akuten Unterzuckerung führt.

Eine Einschränkung der Kohlenhydratzufuhr bzw. eine Umstellung auf nur langsam verfügbare Kohlenhydrate kann hier helfen, sowie das Trainieren der Ketolyse als zusätzliche Energieform für das Gehirn. Beides wird im Kurs realisiert.

Welche Unterschiede gibt es zwischen ketogener Diät und anderen Diätformen?

Es gibt eine Vielzahl von Diätformen, die eine Einschränkung der Kohlenhydrate beinhalten: Ketogene Diät, Atkins, New Atkins, kohlenhydratarme Ernährung, fettreiche Ernährung, LCHF (=low carbohydrate high fat, wenig Kohlenhydrat viel Fett), Steinzeitdiät (Paleodiät), Flexicarb (Dr. Worm) und andere mehr. Sie unterscheiden sich im Ausmaß der Verschiebung von Kohlenhydraten zu Eiweiß und Fett als Energieträger, dem Zeitplan der Ernährungsumstellung und den Diätzielen. Die »Ketogene Diät« hat das Ziel, Ketonkörper wieder als Energieträger nutzen zu können, damit unser Gehirn aus langfristig verfügbaren Fettreserven ernährt werden kann, nicht nur aus kurzfristigen Glukosereserven. Mangel­erscheinungen einer Unterzuckerung wie Heißhunger und Konzentrations­schwierig­keiten können so vermieden werden. Langfristig kann so auch Übergewicht und seine negativen Folgen vermieden werden.

Ist die kohlenhydratarme, ketogene Ernährung im Kurs für alle geeignet?

Für alle gesunden Personen ja! Einschränkungen gibt es für Personen, die an behandlungspflichtigen Erkrankungen wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Nieren- oder Lebererkrankungen oder Gicht leiden. Bei Diabetikern ist z.B. eine regelmäßige Dosisverringerung der Medikation notwendig, um eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) zu vermeiden. Das erfordert eine enge Zusammenarbeit mit einem Internisten, die im Kneippianum selbst nicht geleistet werden kann. Wenn Sie an den genannten Erkrankungen leiden, besprechen Sie bitte unbedingt vorher mit Ihrem behandelnden Arzt, ob der Kurs für sie geeignet ist!

Ist der Kurs zur Gewichtsabnahme geeignet?

Ja! Der Kreislauf von überhöhter Insulinausschüttung nach kohlenhydrathaltigen Mahlzeiten oder Snacks und Heißhunger nach ca. 2 Stunden wird durchbrochen, eine erhöhte Kohlenhydratzufuhr durch eine Minderversorgung des Gehirns wird verhindert.

Nützt der Kurs überhaupt etwas, wenn ich mich nachher wieder »normal« ernähre?

Ja, die Etablierung einer zweiten Form der Energieversorgung mittels Ketonkörpern kann längerfristig erhalten bleiben, wenn Sie dafür sorgen, daß nicht mehr Kohlenhydrate zugeführt werden, als für den Ausgleich verbrauchter Energie in den Speichern von Leber und Muskeln benötigt werden. Hilfreich zur Erhaltung der Ketolysefähigkeit ist es auch, 1 – 2 kohlenhydrat­arme Tage pro Woche einzulegen oder intermittierend zu fasten. Vielen hilft es, ab und zu das Frühstück wegzulassen und so 16 Stunden am Tag ohne Nahrungsaufnahme und Insulinausschüttung auszukommen. Wir werden das im Kurs genauer besprechen! Nach einer gelungenen Umstellung werden Sie feststellen, daß der Heißhunger auf Süßes verschwindet und daß Ihnen z.B. ein großer Salat mit guter Vinaigrette und Beilagen wie Nüssen, Käse, Schinken, Salami besser schmeckt als ein Berg von Nudeln oder Kartoffeln!

Der Kursleiter

Dr. phil. Herwig Meschke ist Diplom-Psychologe und arbeitet hauptberuflich als selbständiger Statistiker in der Forschung. Er hat sich intensiv mit neueren Erkenntnissen zur Ernährungsmedizin auseinandergesetzt, ausgehend von eigenen Erfahrungen mit Fastenkuren und Gewichtsreduktion. Es ist überzeugt, dass der Körper am besten weiß, was er braucht. Allerdings benötigt er dazu Erfahrungen mit vielfältiger und abwechslungsreicher Kost.  Viele alte Ernährungsmythen, die sich in der neueren Forschung als falsch erwiesen haben, stehen dem jedoch entgegen. Dem sollen Aufklärung, praktische Erfahrungen und Selbstaufmerksamkeit im Kurs entgegenwirken! 

Krankenkassenzuschuss / Förderungen