Kneipp Therapie und Wellness in Bad Wörishofen

Kneipp Therapie in Bayern im Ursprungsort der Kneippschen Lehre: Bad Wörishofen

Das Kneippianum in Bad Wörishofen in Bayern offeriert Ihnen ein umfangreiches Angebot an Kneipp Therapien & Wellness. Bad Wörishofen ist somit der ideale Ort für Ihren Wellness Urlaub oder Ihre Kneipp Therapie in Bayern.

Ihr Urlaub im Kneippianum in Bad Wörishofen ist mehr als ein Wellness Urlaub. Mit dem Kneipp SPA, der herrlichen Landschaft und der erstklassigen Infrastruktur ist Bad Wörishofen in Bayern ein wunderschöner Kurort, in dem Sie zu neuer Kraft und Energie finden. Das Kneippianum ist der ideale Ort für Ihre ganzheitliche Naturheilkunde Therapie und Wellness in Bad Wörishofen.

Kneipp Therapie und Wellness in Bad Wörishofen, Bayern

Gieskanne für Armbad im kalten Wasser zum Kneippen
Armbad nach Sebastian Kneipp in Kneippianum

Bereits Sebastian Kneipp praktizierte im Kneippianum im idyllischen Kurort Bad Wörishofen. Noch heute ist die Kneipp Lehre der ganzheitlichen Therapie zentraler Ansatzpunkt für alle Behandlungen in Bad Wörishofen in Bayern.

Im renommierten Kurort Bad Wörishofen wird das alte Wissen des legendären "Wasserdoktors" Sebastian Kneipp zeitgemäß umgesetzt. Das harmonische Zusammenspiel der fünf essenziellen Säulen der Kneipp Therapie in Bad Wörishofen "Kraft des Wassers", "Innere Balance", "Leben in Bewegung", "gesunde Küche" und die "Wirkung von Kräutern" schafft eine großartige und ganzheitliche Naturheilkunde Therapie, die Sie in Ihrem Wellness- und Gesundheitsurlaub im bayerischen Allgäu genießen können.

Medical Wellness in Bad Wörishofen: Kneipp Therapie in Bayern

Nehmen Sie sich die Zeit für sich, Ihren Körper und Ihre Gesundheit. Tanken Sie im Kneippianum neue Kraft. Die ganzheitlichen Kneipp Therapien in Bad Wörishofen werden Ihnen bestimmt gefallen und Ihnen neue Energie für den Alltag schenken. Ob Gesundheitsurlaub, Wellness-Wochenende oder Kur-Aufenthalt – das Vier-Sterne-Kurhotel Kneippianum hat viel zu bieten. Neben den Kneipp Therapien entdecken Sie die wunderschöne Landschaft des Allgäus in Bayern und erkunden die Umgebung Ihres Ferienortes bei herrlichen Wanderungen, Nordic Walking Touren und Radltouren.

Kneipp-Therapie

Die Kneipptherapie baut sich auf fünf Säulen auf:

  • das Wasser
  • die Bewegung
  • die Ernährung
  • die Kräuter
  • die Ordnung (Balance, seelisches Gleichgewicht)

Auch heute hat die Behandlung mit Wasser in der Kneipptherapie immer noch einen dominierenden Stellenwert. Wir kennen in der Kneipptherapie über 100 verschiedene Wasseranwendungen, die wir entsprechend den Krankheitsbildern bei unseren Patienten anwenden.

Hydrotherapie

Die Hydrotherapie umfasst die Waschungen, die Kneipp' schen Güsse, die als Kalt-, Wechsel-, Warm- oder Heißgüsse verabreicht werden, die Bäder, die Wickel, die Packungen, die Auflagen und die heißen Dämpfe.

In der Kneipptherapie werden Wasserreize nach einem bestimmten Schema und nach einer genauen Dosierung verabreicht, wobei das Ziel jeder Behandlung darin bestehen sollte, durch einen Reiz die eigenen Körperkräfte so weit zu stärken, dass das Immunsystem und die allgemeine Fitness wiederbelebt werden.

Für die Reizstärke gilt

  • kleine Reize entfachen die Lebensfunktionen
  • gut dosierte, mittlere Reize kräftigen und fördern
  • übergroße Reize schaden.

 Grundprinzipien der hydrotherapeutischen Anwendungen und die Voraussetzung für eine richtige Regulation sind:

  • akute Krankheitsprozesse erfordern mehr Kaltreize, chronische Krankheitsprozesse sind eher durch Wärmereize zu beheben
  • jede Anwendung muss im Körper einen kribbelnden, wärmenden Effekt erzeugen
  • ein Kaltreiz darf nur auf eine erwärmte Haut verabfolgt werden.

Befindet sich der Körper in einem kalten Zustand, dann verwenden wir heiße oder Wechselanwendungen, denn nur so können richtige Kneippreaktionen im Körper ausgelöst werden.

Die Kneippanwendungen

Die Kneipp' sche Waschung

Die Kneippschen Waschungen, morgens aus dem warmen Bett heraus verabreicht, sind die mildeste Form der Kneippanwendungen. Sie beruhigen das Nervensystem, regen den Kreislauf und die Atemtätigkeit an und fördern die Hautdurchblutung. Nach jeder Waschung nicht abtrocknen, sondern schnell wieder ins warme Bett zurück, damit die Feuchtigkeit am Körper verdunsten kann und sich somit der Körper wieder sehr schnell erwärmt.

Wir verabreichen die morgendliche Waschung als Oberkörperwaschung, als Unterkörperwaschung oder als Ganzkörperwaschung.

Prinzip der Anwendung: Wir benötigen Essigwasser, 1 Teil Essig mit 3 Teilen Wasser gemischt und einen Leinenlappen. Die Waschung beginnt am rechten Arm außen, dann innen, dann erfolgt die Waschung des linken Armes, zunächst außen, dann innen, schließlich Brust, Bauch, Rücken und Beine. Der Patient wird nicht abgetrocknet, sondern sogleich ins warme Bett gepackt, damit er sich schnell wieder erwärmen kann.

Gerade die Unterkörperwaschung ist ein vorzügliches Mittel bei Schlafstörungen, bei venösen Stauungen und bei arteriellen Durchblutungsstörungen, ebenso wird sie bei häufigen Infekten erfolgreich angewandt.

Das Tautreten

Pfr. Kneipp empfiehlt bei häufiger Infektanfälligkeit und bei Schlafstörungen das morgendliche barfuß Gehen über taufrische Wiesen.

Das Grundprinzip jeder Kneippanwendung gilt auch hier: nur bei warmen Füßen darf man Tautreten, da wir ja eine Reaktion erzielen wollen.

Das Wassertreten

In jeden Haus in Bad Wörishofen und auch im Ort selber gibt es zahlreiche Wassertretanlagen, die die Kurgäste zum Wassertreten einladen. Diese einfache Maßnahme ist geeignet, Einschlafstörungen auf natürliche Weise zu beheben. Zudem fördert sie die Durchblutung der Beine, beugt venösen Beinkrämpfen vor und reguliert den Blutdruck, ebenso ist sie geeignet, bei funktionellen Stenokardien, bei Kreislaufregulationsstörungen sowie bei Kopfschmerzen. Das Wassertreten kann auch in einem Bach oder in einer Badewanne durchgeführt werden.

Nach dem Wassertreten werden trockene Wollstrümpfe angezogen, durch Bewegung werden die Beine sofort wieder erwärmt.

Die Kneipp' schen Güsse

Kneipp' sche Güsse
Flachgüsse im Kneippianum

Die Güsse sind Kneipps ureigenste Erfindung und hervorragend geeignet bei chronischen Krankheitsprozessen. Man unterscheidet in der Kneipptherapie sogenannte Flachgüsse und Blitzgüsse. Bei Flachgüssen wird nur ein geringer Druck verwendet. Das entscheidende eines Gusses liegt darin, dass immer ein Wassermantel um die Haut gelegt wird während bei einem Blitzguss neben dem Temperaturreiz des Wassers auch ein druckmechanischer Reiz des Wasserstrahls hinzu kommt.

Mit den Güssen können wir über den sogenannten Head' schen Zonen auch innere Organe ansprechen. Bei jedem Guss kommt es immer zu einer Mitreaktion des gesamten vegetativen Nervensystems. Wir verabreichen Güsse als kurze Kaltgüsse, als Wechselgüsse, als temperierte Güsse oder als Heißgüsse. Es kommt während eines Gusses zunächst zu einer kurzen Gefäßverengung, dann allerdings tritt die sogenannte reaktive Gefäßerweiterung ein, was zu einer vermehrten Durchblutung, zu einer Regulierung der Blutdruckverhältnisse und zu einer Harmonisierung des vegetativen Nervensystems führt.

z.B. Der Gesichtsguss

Der Gesichtsguss ist eine leichte Gussform und wird angewandt bei geistiger und allgemeiner Ermüdung sowie bei Konzentrationsschwäche. Der Guss beginnt unterhalb der rechten Schläfe, umkreist das Gesicht in Richtung Kinn, dann erfolgen einige Querstriche über die Stirn und schließlich wird der Guss durch kreisförmige Umgießung des Gesichts beendet.

z.B. Der Knieguss

Der Knieguss wird angewandt bei Stauungen im Bereich der Beine, bei Hypotonie, bei Migräne, bei Kopfschmerzen und bei Durchblutungsstörungen der Beine.

Technik: Man beginnt an der Außenseite des rechten Beines, gießt etwa eine Hand breit bis über das Knie, dort verweilt man etwa fünf Sekunden, um einen Wassermantel über dem Unterschenkel zu bilden und steigt dann mit dem Wasserstrahl an der Innenseite des Unterschenkels ab bis zur Ferse. Zum Schluss werden die Fußsohlen rechts und links begossen.

z.B. Der Schenkelguss

Der Schenkelguss hat eine blutdrucksenkende und auf die Durchblutung eine belebende Wirkung. Auf die Venen wirkt er tonisierend und wird ansonsten bei vegetativen Störungen und bei Schlafstörungen zusätzlich noch angewandt.

Bei Obstipation verwenden wir den Wechselschenkelguss zusammen mit der heißen Leibspirale. Es handelt sich bei dieser Leibspirale um eine kreisförmige, spiralförmige Umgießung des Leibes. Dieser Guss hat auch eine enorme Wirkung die Beckenorgane.

Technik: man beginnt mit der Schlauchführung am rechten Fuß außen aufwärts bis zur Leiste, dort verweilt man kurz mit dem Wasserstrahl, um einen Wassermantel um das ganze Bein zu legen. Auf der Innenseite wird dann der Schlauch wieder abwärts geführt. Zuletzt werden beide Fußsohlen begossen.

Die Bäder

Wie in der Kneipptherapie die Güsse das belebende Element darstellen, haben die Bäder eine beruhigende Wirkung. Zu jedem Kneippbad wird immer ein Extrakt aus Heilkräutern hinzu gegeben. In der Kneipptherapie kenn wir das Armbad, das Wechselfußbad, das warme Sitzbad, das kurze, kalte Halbbad und das warme Vollbad.

z.B. Das Wechselfußbad

Das Wechselfußbad eignet sich hervorragend zur allgemeinen Abhärtung, zur besseren Durchblutung der Beine, bei akuten oder chronischen Harnwegsinfekten, bei Hals- und Rachenerkrankungen und bei Kopfschmerzen.

Man benötigt hierbei zwei Gefäße, das eine wird gefüllt mit Wasser bis 40 Grad, das andere mit kaltem Wasser bis 15 Grad. Zunächst werden die Beine etwa zehn Minuten lang ins warme Wasser getaucht, dann wechselt man zehn Sekunden lang ins kalte Wasser. Daraufhin erfolgt wiederum Erwärmung im warmen Wasser bis 40 Grad. Beendet wird die Behandlung mit einer kurzen Abkühlung durch kaltes Wasser.

Eine Variation ist das ansteigende Fußbad, welches hervorragend geeignet ist bei beginnenden grippalen Infekten. Man beginnt mit einer Temperatur von 36 Grad und steigert die Temperatur bis auf 42 Grad, indem man ständig heißes Wasser hinzulaufen lässt.

z.B. Das Armbad

Das Armbad wird als kaltes Armbad, als Wechselarmbad und als ansteigend heißes Armbad verordnet.

Nach dem biologischen Rhythmus werden Kaltanwendungen vorwiegend nachmittags durchgeführt. Das kalte Armbad ist eine Behandlung, die man während eines Spaziergangs am Wege durchführen kann (in Bad Wörishofen sind rings um den Ort zwölft Wassertretanlagen installiert).

Das kalte Armbad ist geeignet bei Abgeschlagenheit, Müdigkeit, nervösem Herzjagen, körperlicher oder geistiger Erschöpfung sowie bei instabilen Blutdruckverhältnissen.

Die Technik ist einfach: man braucht ein Gefäß mit kaltem Wasser, wobei die Temperatur bei 12 Grad liegen sollte. Die Arme werden unter leichter Bewegung etwa 20 Sekunden ins kalte Wasser getaucht, bis ein sogenannter Kälteschmerzreiz auftritt. Nach dem Herausnehmen der Arme wird das Wasser von der Haut abgestreift und nachfolgend werden die Arme bewegt, um sie schnell wieder zu erwärmen.

Es gilt hierbei der Grundsatz wie für alle Wasseranwendungen: nie eine kalte Anwendung mit kalten Händen durchführen.

z.B. Halb-, Dreiviertel- und Vollbäder

Wannenbäder werden als Halb-, Dreiviertel- oder Vollbäder durchgeführt. Sie sind das beruhigende Element in der Kneipptherapie. Die Indikationsbreite erstreckt sich von Verspannungszuständen, vegetativen Beschwerden, Verschleißerscheinungen des Bewegungsapparates bis hin zu Schlafstörungen. Die Dauer eines Bades beträgt 15 Minuten. Nach jedem Bad erfolgt eine kurze kalte Abgießung, dann muss für eine Stunde Bettruhe eingehalten werden. Jedem Bad werden, je nach Indikation, Pflanzenextrakte beigegeben.

Eine hervorragende, belebende Wirkung hat das kurze kalte Halbbad, welches nur zehn Sekunden lang genommen wird. Es reguliert den Kreislauf, wirkt auf den Körper abhärtend und ist eine der besten Möglichkeiten, das vegetative Nervensystem wieder zu stabilisieren.

Wickel, Auflagen, heiße Dämpfe und der Heusack

Über die Wirkung der Wickel schreibt Pfr. Kneipp: "wie jeder Wickel seinen eigenen Namen trägt, so hat er auch seine eigene Wirkung. Darin stimmen alle überein, dass sie auflösen, die kranken Stoffe selber aufnehmen, ausleiten und die Natur verbessern".

Wickel sind wegen ihrer ausleitenden und stoffwechselaktivierenden Wirkung die Therapie bei chronischen Erkrankungen. Bei der Wickelbehandlung wird der gesamte Körper (Ganzpackung) oder nur einzelne Körperteile wie Rumpf oder Extremitäten (Teilwickel) mit drei verschiedenen Tüchern eingehüllt. Unmittelbar auf die Haut kommt das feuchte Innentuch aus grobem Leinen, welches vorher in Essigwasser getaucht wurde, darüber das trockene Zwischentuch aus Baumwolle und schließlich das trockene Außentuch aus Wolle oder Flanell. Je nach behandelter Körperregion kennen wir Halswickel, Brustwickel, Leibwickel, Kurzwickel, Arm- und Beinwickel sowie Fuß- und Wadenwickel, die entweder kalt oder als heiße Wickel verordnet werden. Auch zu den Wickeln werden Essenzen wie Essigwasser oder Lehm, Heublumen, Kamille oder Eichenrinde verwendet.

z.B. Der Wadenwickel

Indikationen für einen Wadenwickel sind Schlafstörungen, Varikosis, arterielle Durchblutungsstörungen der Beine und Arthrosen der Kniegelenke.

Technik: wir beginnen mit einem nassen Leinentuch, welches in Essigwasser oder Lehm eingetaucht wird. Dieses Tuch wird straff um den Fuß oder Unterschenkel gewickelt, darüber wird das Zwischentuch aus Bauchwolle gelegt und schließlich erfolgt die endgültige Einwickelung mit einem Wolltuch. Man lässt den Wickel ca. eine Stunde wirken.

Der Heusack

Der Heusack ist eine der bekanntesten und intensivsten Behandlungen in der Kneipptherapie. Es sind dies Heublumenblüten, die in einem Leinensack, über heißem Wasserdampf erhitzt und so in heißem Zustand auf schmerzende Körperteile aufgelegt werden.

Die Indikationen für einen Heusack sind vielfältig:

  • nicht entzündliche Verspannungszustände der Muskulatur sowie kolikartige Schmerzen der inneren Organe
  • degenerative Veränderungen der Wirbelsäule und Gelenke
  • akute und chronische Bronchitis
  • chronische Nieren- und Blasenentzündungen
  • akute Lumboischialgien.

Der Heusack wird etwa eine Stunde aufgelegt, danach erfolgt – wie bei jeder Kneippanwendung – eine kurze kalte Abgießung, anschließend Bettruhe für eine Stunde.

Phytotherapie/ Pflanzenheilkunde

Lavendel
Heilpflanzen und die Phytotherapie im Kneippianum

"Je länger ich mich mit den Kranken abgebe, umso klarer wird mir, dass Gott, der Schöpfer aller Dinge, uns die halbe Apotheke im Wasser und die andere Hälfte in den Kräutern bestimmt hat."

Für Sebastian Kneipp, auf den diese Aussage zurückgeht, war die Heilpflanzenkunde eine der fünf Säulen seiner Therapie. Er hinterließ uns viel Wissenswertes über Heilpflanzen, wobei er auf ein Jahrhunderte- bzw. Jahrtausendealtes Wissen, von Generation zu Generation weitergereicht, zurückgreifen konnte. Die Heilpflanzenkunde ist die älteste Therapie der Menschheit. Sie war in früheren Zeiten die wichtigste den Menschen zur Verfügung stehende Heilmethode. In den meisten Ländern, v.a. außerhalb Europas ist sie es auch in heutiger Zeit noch. Mittlerweile haben die modernen Wissenschaften das Wissen über Heilpflanzen noch erweitert und vielfach auf einen soliden rationalen Boden gestellt. Die moderne Phytotherapie ist eine Synthese tradierten, bewährten Heilpflanzenwissens und moderner Forschung pflanzlicher Stoffe.

Die Phytotherapie ist trotz den Errungenschaften der modernen Medizin im europäischen Raum von großer Aktualität. Das Verlangen nach einer nebenwirkungsarmen Therapie war nie so groß wie jetzt. Heilpflanzen und die daraus hergestellten Produkte – Tees, Presssäfte, Extrakte, Tinkturen sowie pflanzliche Fertigarzneien - bieten sich für eine Vielzahl von Beschwerden und Krankheitsbilder an, insbesondere natürlich für solche für die eine adäquate Therapie mit chemisch- synthetischen Präparaten nicht existiert oder mit deutlichen Nebenwirkungen verbunden ist.

Prädestiniert für eine alleinige oder begleitende Therapie mit Heilpflanzen sind beispielsweise funktionelle Beschwerden des Magen- Darm- Traktes, wie Reizmagen- und Reizdarm- Syndrom, Atemwegserkrankungen oder auch Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Ein großer Vorteil der Phytotherapie ist die Möglichkeit individuell den Beschwerdekomplex oder das Krankheitsbild eines Patienten behandeln zu können. Die vielfältigen Wirkungen einer Heilpflanze und deren Kombination in unterschiedlichsten Rezepturen ermöglichen eine punktgenaue individuelle Therapie.

Homöopathie

Die Homöopathie als Therapieform geht zurück auf den Arzt, Chemiker und Apotheker.

Samuel Hahnemann (1755-1843). Der aus dem griechischen stammende Begriff "Homöopathie" kann in etwa mit "ähnlichen Leiden" übersetzt werden. Die Homöopathie ist eine eigenständige Therapieform mit klar definierter Vorgehensweise. Sie beruht auf dem Leitsatz "Similia similibus curentur - Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt". Dies bedeutet, dass eine homöopathische Arznei bei einem gesunden Menschen bestimmte Krankheitssymptome hervorrufen kann. Wenn nun ein Kranker ähnliche Symptome hat wie die, welche von der Arznei beim Gesunden hervorgerufen werden, so kann dieses Arzneimittel seine Krankheit heilen. Verwandt werden die unterschiedlichsten Substanzen, Pflanzen, Metalle, tierische Ausgangstoffe, etc., die verdünnt und potenziert, eine Verschüttelung, werden. Es existieren über 2000 homöopathische Arzneimittel.

Die Intention der Homöopathie ist die Selbstheilungskräfte des Menschen zu aktivieren, umso den jeweiligen Krankheitsprozess zu überkommen. Krankheit wird hierbei nicht als ein isoliertes, nur ein Organ betreffendes Geschehen betrachtet, sondern als eine den gesamten Organismus betreffende Störung. In einer homöopathischen Therapie steht dementsprechend ein ausführliches Gespräch, die Anamnese, im Vordergrund in dem umfassend auf das körperliche, seelische und geistige Befinden sowie biographische Daten eingegangen wird. Diesen Informationen entsprechend wird das deckungsgleiche homöopathische Medikament ausgesucht, umso den Menschen zur Gesundung zu verhelfen. Behandelbar sind sämtliche Befindlichkeitsstörungen, funktionelle Beschwerden oder manifeste Krankheiten, auch ergänzend zu einer schulmedizinischen Therapie.

Bewegungstherapie

Fit bleiben oder werden, die Kneipp'sche Bewegungstherapie

Bewegung ist Leben – Leben ist Bewegung!

Wir unterstützen Sie, fit zu werden - lassen Sie sich beraten.

 

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