„Where to invade next?“
Das Kneippianum im neuen
Michael Moore-Film

Aufrufe

334
WTIN1

KNEIPPIANUM NEWS. Es kommt nicht allzu oft vor, dass einer der großen Namen des internationalen Kinos in einem deutschen Hotel wohnt. Es kommt aber noch viel seltener vor, dass in einem deutschen Hotel sogar gedreht wird. Der Dokumentarfilmer Michael Moore hat das das KNEIPPIANUM und das Familien&KindHaus besucht…

Er ist einer der großen Unbequemen im amerikanischen Kino: Michael Moore lässt in seinen Filmen die Wahrheiten anklingen, die die Hollywood-Traumfabrik meist auslässt, nämlich die dunklen Seiten des American Way of Life: Wenn Moore etwa zeigt wie Städte verfallen, weil der wichtigste Arbeitgeber den Produktionsstandort wechselt, wenn er die Folgen des Waffenhandels sichtbar macht oder die des Fast-Food-Konsums. In seinem aktuellen Film „Where to invade next?“ will Moore heraus arbeiten, wie sich andere Staaten der Welt den sich abzeichnenden Problemen der Gesellschaft stellen. Dafür besucht er einige dieser Länder quasi als Vorhut einer Invasions-Armee mit der provokanten Frage: „Welches Land wollen wir als nächstes erobern?“

Sein „Feldzug“ hat Michael Moore auch nach Deutschland geführt, genauer: nach Bad Wörishofen – und ins „Kneippianum“. Im April 2015, an einem warmen Sonntag, drehte der Oskar-Preisträger in unserem Haus. Im Garten filmte er unsere Physio-Therapeutin Elfriede beim Smovey-Training mit Gästen, es entstanden Szenen zu einigen Anwendungen im KneippSpa, und er führte Interviews mit drei Müttern im Familien&KindHaus zum Thema Mutter-Kind-Kuren in Deutschland. 

Inzwischen ist der Film in die Kinos gekommen, und das Kneippianum war zur Vor-Premiere in ein Bad Wörishofer Kino eingeladen. Es war ein aufregender Moment für uns alle – in einem aufwühlenden Film. Michael Moore, so viel wollen wir hier verraten, hat mit seinem Film „Where to invade next“ ein starkes, aber auch böses Statement verfasst. 

 

Kneippianum-Michel-Moore

An der Front: Dokumentarfilmer Michael Moore neben Kneippianum-Geschäftsführerin Christiane Rapp beim Fitness-Training im Garten des Hotels

In diesem Zusammenhang freut es uns, dass wir eine weitere gute Nachricht übermitteln können: Unser Familien&KindHaus hat von der Direktion der AOK Memmingen das AOK-Qualitätszeichen verliehen bekommen! Alle drei Jahre prüft die AOK Bayern die qualitätsgerechte Durchführung von Mutter-/Vater-Kind-Kuren und Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter. Die Kriterien sind in einem 43 Punkte umfassenden Katalog definiert, dazu gehört eine ausführliche Besichtigung der Einrichtung. Und weil der Prüfprozess erfolgreich durchlaufen wurde, erhielt das Familien&KindHaus die Auszeichnung. 

„Das Interesse am Qualitätszeichen zeigt, dass den Einrichtungen viel daran liegt, den erreichten Standard im eigenen Haus zu halten, weiterzuentwickeln und natürlich auch der Öffentlichkeit deutlich zu machen“, so Regine Merk-Bäuml, die Direktorin der AOK Memmingen. Und Thomas Hilzensauer, der pädagogische Leiter des Familien&KindHauses sagte in seiner Dankesrede: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, denn das bestärkt uns in unserem Engagement.“ Und, ja, wir sind alle sehr stolz darauf!

Keine Kommentare zu „Where to invade next?“
Das Kneippianum im neuen
Michael Moore-Film

Hinterlasse eine Antwort